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Barrierefreie Bau- und Wohnkonzepte

Planungshilfen und Praxisbeispiele zu gesetzlichen, technischen und medizinischen Anforderungen

Herausgeber/-in: Uwe Gutjahr
Stand Juni 2019
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Premium-Ausgabe:
Handbuch, DIN A5 Ringordner inkl. digitale Arbeitshilfen zum Download + Online-Ausgabe
Der Ratgeber zeigt, wie mit bedarfsgerechten und barrierefreien Lösungen die aktuellen Normen sicher erfüllt werden. Hinweise zu baulichen Besonderheiten bei unterschiedlichen Nutzungsarten und Krankheitsbildern runden das Thema ab.
Ihre Vorteile:
  • Anforderungen an das Barrierefreie Bauen nach DIN 18040 Teil 1+2+3
  • Bedarfsgerechte und barrierefreie Lösungen für alle Bereiche
  • Erhöhte Sicherheit bei der Gebäudegestaltung
  • Online-Ausgabe mit praktischen Zusatzfunktionen
  • Einsatzfertige Arbeitshilfen und Vorlagen zum Download

Alle aktuellen Anforderungen zum Barrierefreien Bauen in einem Werk

Die DIN 18040 ersetzt in weiten Teilen die bisher gültigen Vorgaben an das Barrierefreie Bauen. Das stellt Einrichtungen, z. B. im Bereich Betreutes Wohnen vor ganz neue Aufgaben. So wurden erstmals sensorische Anforderungen wie Sehen, Hören oder Tasten oder die speziellen Bedürfnisse von Rollstuhlfahrern berücksichtigt. Zudem bieten neue, flexiblere Maßvorgaben jetzt mehr Gestaltungsspielraum, um Einrichtungen noch besser an spezielle Bedürfnisse anzupassen.

Dieser Ratgeber zeigt, wie mit bedarfsgerechten und praktischen Lösungen nicht nur die Anforderungen der aktuellen Normen sicher erfüllt, sondern gleichzeitig den Betroffenen und ihrem Pflegepersonal der Alltag erleichtert werden kann. Hinweise zu Besonderheiten bei unterschiedlichen Nutzungsarten und Krankheitsbildern runden das Thema sinnvoll ab.

Premium-Ausgabe

Die Premium-Ausgabe des Werks besteht aus einer gedruckten und einer Online-Ausgabe des kompletten Handbuchs sowie einsatzfertigen Mustervorlagen, Arbeitshilfen und Checklisten zum Download.

Diese bietet folgende Vorteile:

  • Erfahrene Experten kommentieren ausführlich und leichtverständlich die DIN 18040 Teile 1-3 und bieten hilfreiche Checklisten zur Einhaltung der Anforderungen
  • Eine Übersicht über medizinische Grundlagen ermöglicht, nicht nur aktuelle Einschränkungen und Handicaps zu berücksichtigen, sondern vorwegnehmend mögliche Erkrankungen zu bedenken.
  • Erhöhte Sicherheit von der Gebäudegestaltung bis zur technischen Ausstattung durch technische Hilfsmittel, praktische Einbauten und sinnvolle Schutzmaßnahmen.
  • Die barrierefreie Freiflächenplanung und die Gestaltung von Außenanlagen wird ausführlich erläutert
  • Interessante Beispiele aus der Praxis zu unterschiedlichen Nutzungsarten geben Anregungen für die eigenen Projekte

So müssen Informations- und Leitsysteme für Menschen mit Beeinträchtigung aussehen!

Nach den Anforderungen von universellem Design müssen alle wichtigen Informationen über mindestens zwei Sinne vermittelt werden. Nur so können sie von Menschen mit Beeinträchtigung auch wahrgenommen werden. Dies gilt vor allem für Informationen zur Gebäudenutzung, sowie der Orientierung im öffentlichen Raum. Wie genau Informations- und Leitsysteme für Menschen mit Beeinträchtigung aussehen müssen, zeigen die Autoren in unterschiedlichen Ansätzen:

Signalethik für Menschen mit Einschränkungen
Signalethik soll die Orientierung im Raum unterstützen, Richtungen zu individuellen Zielen weisen und über Zielbestätigungen Sicherheit bieten. Unsere Autorin Birgit Dietz beschreibt ein Pilotprojekt der TU München zu diesem Thema. Hierbei wird geklärt, welche Schilder und Hinweistafeln tatsächlich bei der Orientierung unterstützend wirken und wie Leitsysteme ausgerichtet sein müssen, damit auch z.B. Patienten mit dementiellen Erkrankungen ihren Weg finden.

Leserlichkeit von Schriften
Leitsysteme sollen nach den inklusive Grundsätzen auch für die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung gestaltet werden. Für die Anwendung von barrierefreien Schriften gibt die DIN 18040-1 vor, dass visuelle Informationen auch für sehbehinderte Menschen sichtbar und erkennbar sein müssen. Hierfür werden serifenlose Schriften nach DIN 1451-1 vorgeschrieben. Uwe Gutjahr geht auf die Anforderungen ein, die an digitale Versionen der Schriften nach DIN 1451-1 gestellt werden und empfiehlt darüber hinaus einige gängige Schrift-Alternativen die gut leserlich sind.

Sicherheit und Orientierung in Grünanlagen
Lebendige, viel genutzte Grünanlagen haben eine positive Wirkung auf ihre Nutzer. Wie Wegestruktur und Blickbeziehungen zur Orientierung innerhalb einer Grünanlage beschaffen sein müssen, damit kein Unsicherheitsgefühl bei den Besuchern aufkommt, erläutert Ulrike Kreuer. Alexander Nix beschreibt einen Sinnesgarten für Senioren, der durch eine gut strukturierte Wegeführung und Orientierungspunkte nach dem Zwei-Sinne-Prinzip eine Komfortzone für die Besucher schafft.

Hier können Sie die vollständigen Verzeichnisse einsehen und herunterladen:

Inhalte (Auszug):

1. Anforderungen an das Barrierefreie Bauen

  • Vorgaben nach DIN 18040 Teil 1 + 2 + 3
  • Eingeführte Technische Baubestimmungen – DIN 18040 in den Landesbauordnungen 
  • Gesetzliche Anforderungen (Landesbauordnungen, Musterbauordnung, ArbStättV…)
  • Spezifische Anforderungen der jeweiligen Landesbauordnungen und -gleichstellungsgesetze
  • Anforderungen an barrierefreie Arbeitsplätze

2. Medizinische Grundlagen

  • Besonderheiten verschiedener Krankheitsbilder (Multimorbidität, Schlaganfall…)
  • Bauliche Maßnahmen für Sinneseinschränkungen im Alter

3. Barrierefreie Gebäudeplanung

  • Organisationsstruktur (unterschiedl. Wohnformen oder Nutzungsarten, Qualitätsstandards…)
  • rschließung des Gebäudes (Eingang, Flure, Verkehrsflächen, Rampen, Treppen…)
  • Baulicher Brandschutz und Barrierefreiheit
  • Funktionsräume (Ausstattung und Sicherheit in Bädern, Sanitärräumen)
  • Gestaltung von Übergängen (Dusche, Terrasse…)

4. Barrierefreie Freiflächenplanung und Gestaltung von Außenanlagen

  • Grünanlagen und Gartengestaltung
  • ugangs- und Eingangsbereiche (Erreichbarkeit ohne Hindernisse, Rampen…)
  • Parkplätze (Anordnung und Platzbedarf von Stellplätzen…)
  • Erschließung des Grundstücks (Straßen- und Wegegestaltung, Verkehrsflächen…)

5. Gestaltung von Innenräumen und technische Ausstattung

  • Gestaltung und Ausstattung der Innenräume (Flächenbedarf, Orientierung, Warnung, Information…)
  • Visuelle Gestaltung (Farben, Beleuchtung, Belichtung…)
  • Akustische Gestaltung (Signale, Schallschutz)
  • Taktile Gestaltung (Oberflächen: Boden, Wände, Materialeigenschaften, Kontraste…)
  • Belichtung und Beleuchtung von Räumen
  • Barrierefreie Aufzüge
  • Assistive Technologien 
  • Orientierungshilfen- und Sicherheitsgestaltung…

6. Besonderheiten bei unterschiedlichen Nutzungsarten

  • Öffentliche Gebäude (Servicebereiche, Veranstaltungsräume, Sanitäre Ausstattung) 
  • Stationäre Pflegeeinrichtungen (Privat- und Gemeinschaftsbereiche, Pflegehotels)
  • Wohnungen (Wohnen im Alter, Betreutes Wohnen)

7. Realisierte Beispiele aus der Praxis

  • Beispiele zur Nutzung öffentlicher Gebäude, Betreutem Wohnen, Heimen, Kliniken…

Zusätzliche Inhalte dieser Angebotsform (Auszug):

Digitale Arbeitshilfen zum Download

Checklisten zur barrierefreien Gebäudeplanung

  • Ausstattung von Türen in barrierefreien Wohnungen
  • Bewegungsflächen nach DIN 18040-1
  • Maße für barrierefreie Wohnungen sowie von Wohnungen von Rollstuhlbenutzern
  • Mindeststandards für Betreutes Wohnen, für Pflegeheime und Wohngruppen
  • Rampen
  • Treppen für barrierefreie Wohnungen

Checklisten zur technischen Ausstattung

  • Aufzüge nach DIN 18040
  • Maße für Aufzüge bei Wohngebäuden sowie öffentlichen Gebäuden

Checklisten zur barrierefreien Freiflächenplanung

  • Anlagen des ruhenden Kraftfahrzeugverkehrs
  • Fahrradabstellplätze
  • Flächen von Außenanlagen
  • Flächen von Außenbereichen öffentlicher Gebäude und Arbeitsstätten
  • Freizeitanlagen
  • Überquerungsstellen 

Dieses Handbuch ist genau das Richtige für:

Öffentliche Einrichtungen, Bauplaner, Architekten, Bauingenieure, Fachplaner, Bauunternehmen, Altenpflegeeinrichtungen, Krankenhäuser, u. ä.

HERAUSGEBER:

Architekt Uwe Gutjahr
Uwe Gutjahr führt in München ein Büro (www.gutjahr-architekt.de), das sich seit 1999 schwerpunktmäßig mit Bauten des Gesundheitswesens, Sanierungen von Wohngebäude und Anpassungen im Bestand beschäftigt. Beratungen und Gutachten zum Barrierefreien Bauen ergänzen das Profil.
Er ist bundesweit als Referent für zahlreiche Institutionen und als sachverständiger Gutachter tätig. Sein Engagement in der Forschung liegt schwerpunktmäßig auf den Gebieten des Universal Design, dem Barrierefreien Bauen im Bestand und bei dem Denkmalschutz.
Als Lehrbeauftragter arbeitet Uwe Gutjahr an den Hochschulen in Rosenheim und München sowie an der Technischen Universität in München an den Fakultäten für Architektur und Innenarchitektur für das Fachgebiet Barrierefreies Bauen.

Uwe Gutjahr

AUTOREN:

Manfred Häpp
Ist seit 2006 selbstständig und auf Verwaltungs- und Umweltmanagement spezialisiert sowie auf Fragestellungen zum Thema "Barrierefreies Bauen".

Insa Lüdtke
Arbeitet seit 2000 als freie Journalistin an der Schnittstelle von Architektur und Gesundheit. 2008 gründete sie das Beratungsunternehmen Cocon Concept. Sie ist Mitglied im Journalistenverband Berlin Brandenburg, seit 2006 Mitglied im Beirat der Redaktion MedAmbiente und Mitglied im Arbeitskreis Seniorenimmobilien des Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen.

Ulrike Rau
Engagiert sich in Planung und Forschung für integrative, barrierefreie Konzeptionen. Neben der Zugänglichkeit für Menschen mit motorischen Einschränkungen hat es sich Frau Rau zur Aufgabe gemacht, gezielt Licht, Farbe und akustische/taktile Materialeigenschaften zur Gestaltung für Sehbehinderte einzusetzen.

Birgit Dietz
Studierte an der Technischen Universität München Architektur und promovierte. Seit 1996 bearbeitet sie in Bürogemeinschaft mit Matthias Dietz u. a. Bauaufgaben des Gesundheitswesens. Ab 2005 verstärkte sie ihre Forschungs- und Vortragstätigkeit.

Dr. Gesine Marquart
Studierte Architektur an der Universität Stuttgart und dem New York Institute of Technology. 2007 promovierte sie an der TU Dresden. Seit 2011 gründete sie universalraum - Institut für evidenzbasierte Architektur im Gesundheitswesen - dessen Aufgabe der Praxistransfer gewonnener wissenschaftlicher Erkenntnisse ist.

Ulrike Kreuer
Plant und entwickelt seit 15 Jahren therapeutisch wirksame Gärten für und mit Senioren und ist Inhaberin des Unternehmens Der Dritte Frühling – Gärten für Menschen mit Demenz. Neben ihrer projektbezogenen Arbeit ist sie als Referentin für gartentherapeutische Weiterbildung der Internationalen Gesellschaft für Gartentherapie e.V. (IGGT) tätig.

Prof. Dr.-Ing. Peter Schmidt
Ist seit 1998 Professor für Baukonstruktion, Ingenieurholzbau und Bauphysik an der Universität Siegen, Department Bauingenieurwesen. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen in Fachzeitschriften und Büchern geschrieben und hält regelmäßige Vorträge auf Seminaren und Tagungen.

Vera Schmitz
Ist Architektin, Innenarchitektin, Sicherheitsingenieurin und Sachverständige für Barrierefreies Planen und Bauen. Zu ihrer planerischen Tätigkeit im Bereich Bauen im Bestand, generationsgerechte und demenzfreundliche Architektur ist sie beratend und gutachterlich tätig. Sie ist Mitglied im Ausschuss DIN 18040, der Projektgruppe Barrierefreie Arbeitsstätten des ASTA sowie im Ausschuss Planen und Bauen der Architektenkammer NRW.

Michael Siegwart
Hat sich im Jahr 2009 nach langjähriger Erfahrung als Experte und Projektleiter bei internationalen Hoch- und Tiefbauprojekten im Bereich Bauschadenerkennung und Sanierung selbstständig gemacht. Er ist Autor zahlreicher Fachveröffentlichungen über Bauschäden, Bauwerksüberwachung und -sanierung.

Andreas Voigt
Ist Diplom-Ingenieur für Landeskultur und Umweltschutz, hat mehrere Jahre als Bauleiter im Tiefbau gearbeitet und ist auf ministerieller Ebene als Referent u.a. Arbeitsschutz, das Arbeitsstättenrecht oder die Baustellensicherheit tätig. Er ist seit mehreren Jahren u.a. aktiv als stellv. Mitglied des Ausschusses für Arbeitsstätten (ASTA) und Leiter der Projektgruppe „Barrierefreie Gestaltung von Arbeitsstätten“.

Die Zusatzfunktionen der Online-Ausgabe auf einen Blick:

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